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Wird Bitcoin endlos weiter steigen?

Abgelegt unter Wirtschaft & Finanzen by Redaktion am 20. November 2017

Der Bitcoin-Kurs befindet sich seit Jahren auf dem Weg zu immer neuen Höchstständen. In den letzten Wochen wurde die Rekordjagd noch verstärkt. Allerdings brauchen Anleger in die Kryptowährung starke Nerven. Denn der Kursverlauf ist sehr volatil. Selbst innerhalb eines Handelstages kommt es immer wieder zu starken Ausschlägen nach oben oder unten. Die Experten sind gespalten, was die künftige Prognose angeht. Einige sehen weiter steigende Kurse, während die Zahl derer, die vor einer zerplatzenden Blase warnen, immer mehr wächst.

Wie in einer Achterbahn

Die Kryptowährung „Bitcoin“ (Exkurs: http://www.coin-blog.de/blog/was-ist-kryptowaehrung) kratzt aktuell wieder an der Marke von 8.000 Dollar und neuen Höchstständen. Vor kurzem gab es auf ähnlichem Niveau noch einen Kursrutsch um etwa 30 Prozent auf 5.500 Dollar. Selbst Experten können sich diese gewaltigen Kursausschläge in so kurzer Zeit nicht mehr erklären. Der Bitcoin-Kurs reagiert extrem sensibel auf Nachrichten, welche das digitale Geld tangieren.

Kein Ende der steigenden Kurse?

Daher mehren sich die warnenden Stimme, die eine Spekulationsblase sehen, welche in naher Zukunft platzen könnte. Innerhalb der letzten fünf Jahre stieg der Wert eines Bitcoin um sagenhafte 75.000 Prozent. So sieht ein Hype aus. In der Vergangenheit platzten ähnliche Blasen oftmals mit einem großen Knall. Ein bekanntes Beispiel aus der jüngeren Geschichte ist der Neue Markt in Deutschland mit seinen Technologieunternehmen um das Jahr 2000 gewesen.

Worauf sollten Anleger in der Situation achten? Die Anlage in Kryptowährungen sind grundsätzlich als hochspekulativ anzusehen. Ein Totalverlust der Investition kann nicht ausgeschlossen werden. Es sollte – wenn überhaupt – nur ein kleiner Teil des Portfolios in den Bereich fließen. Der Kurs könnte ebenso rasant einbrechen, wie er gestiegen ist. In den letzten Jahren gab es immer wieder stärkere Einbrüche, bevor die Rallye weiter ging. Wer in der Phase verkauft, musste deutliche Verluste einfahren.

Stärken des digitalen Geldes

Für einen weiteren Wertzuwachs spricht die begrenzte Anzahl an Bitcoins. Mehr als 21 Millionen Münzen kann es nicht geben. Aktuell sind etwa 16,5 Millionen bereits im Umlauf. Außerdem beschäftigen sich immer mehr Menschen mit dem Thema Kryptowährungen und sind offen für alternative Währungsmodelle. Bitcoin-Jünger schätzen die Unabhängigkeit des virtuellen Geldes von Staaten und Zentralbanken sowie das dezentrale System.

Mehr Informationen: https://www.bitcoin.de/de

 



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